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"Erfolgreich am Markt durch innovative Personalarbeit" PDF Drucken E-Mail
Interview mit Gerald Lichter, Geschäftsführer der Rhodius Schleifwerkzeuge GmbH & Co. KG in Burgbrohl

Rhodius Schleifwerkzeuge GmbH & Co. KG ist ein Beispiel dafür, dass ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen durch erfolgreiche innovative Personalarbeit über einen Zeitraum von 53 Jahren erfolgreich am Markt agieren kann. Unter dem Slogan: „Mission possible“ und dem Zusatz „simplify your work“ schaffte es das Unternehmen zu permanentem Wachstum. Innovationspreise sorgten für weiteren Erfolg. Gerald Lichter, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, setzt konsequent auf die Entwicklung seiner Mitarbeiter und besonders seiner Führungskräfte.

»Seit dem Einsatz von Profiles hatten wir keine Fehlbesetzungen mehr. Die Mitarbeiter passen zu uns.«


Gerald Lichter, Geschäftsführender Gesellschafter Rhodius Schleifwerkzeuge GmbH & Co.KG
Profiler: Herr Lichter, Sie sind Gesellschafter und Geschäftsführer der Rhodius Schleifwerkzeuge GmbH & Co. KG. Sie riefen uns eines Tages an, um unser Profiling Instrument in Ihrem Unternehmen einzusetzen. Was war der Grund dieses Instrument zu nutzen?
Gerald Lichter:
Wir haben uns in der Vergangenheit sehr stark auf die fachliche Eignung und unsere subjektive Bewertung bei der Bewerbung und der Entwicklung unserer Kandidaten bzw. Mitarbeiter verlassen. Insbesondere bei Führungskräften hatten wir eine unangemessen hohe Quote der Fehlbesetzung. Das kostete nicht nur Zeit, Nerven und viel Geld, sondern führte zu einer völlig unnötigen Unruhe. Dann haben wir Sie angerufen.

Profiler: Worin sehen Sie den Nutzen beim Einsatz von „The Profile“?
Gerald Lichter:
Mit Einsatz von Profiles haben wir die Facetten der Qualifikation, des Bauchgefühls um eine objektive Bewertung der Bewerber erweitert. Wir nutzen die Ergebnisse des Online-Assessments um im zweiten Gespräch Einstellungen des Bewerbers gezielt zu hinterfragen. Insbesondere zu Beginn des Einsatzes von Profiles waren die unterstützenden Hinweise von Profiles sehr hilfreich. Inzwischen setzen wir Profiles bei jeder Bewerbung oberhalb der Position eines Sachbearbeiters ein. Seitdem hatten wir (mit Einsatz von Profiles) keine Fehlbesetzungen mehr. Die neuen Mitarbeiter passen zu uns. Wir haben unseren Auswahlprozess für beide Seiten transparenter und professioneller gestaltet.

Profiler: Über den Einsatz von „The Profile“ hinaus wollten Sie etwas für ihre Führungskräfte tun. Können Sie uns darüber einiges berichten?
Gerald Lichter:
Wir befinden uns mitten in einem Veränderungsprozess und haben festgestellt, dass unsere Führungskräfte der mittleren Ebene dafür wenig qualifiziert waren. Teilweise fehlte sogar das Selbstverständnis der Führungskräfte.
»Durch den Einsatz von 360°-Feedback gehen wir in Fragen der positiven und negativen Kritik sehr viel offenener
miteinander um.«
Wir haben uns deshalb entschlossen die Mitarbeiter besser auf ihre Aufgabe einzustellen und eine hausinterne Seminarreihe zu organisieren. Im ersten Teil wurden Qualitäten des Leaderships geschult. Im zweiten Teil werden jetzt die notwendigen Werkzeuge für Führungskräfte im Veränderungsprozess vermittelt. Die Seminarreihe läuft über 18 Monate mit je 2 bis 3 Tagen pro Monat und wird von den Teilnehmern gut angenommen. Die Maßnahmen haben nebenbei zu deutlichen Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb der Mitglieder des Führungsteams geführt. Die Schulung der Führungskräfte ist von der Hoffnung getrieben, dass sie die richtige Einstellung finden und die notwendigen Fähigkeiten erlernen. Zur Messung des Erfolges setzen wir das 360°-Feedback ein, welches wir mit Einstieg in das Leadership-Seminar gestartet haben.

Profiler: Sie erwähnten unser 360°-Feedback- System. Welche Bedeutung hatte für Sie die Auswertung und was bedeutet der Einsatz dieses Instrumentes für Sie in der Zukunft?
Gerald Lichter:
Von den Führungskräften wurde das 360°- Feedback sehr positiv aufgenommen, teilweise sogar bis hin zur Dankbarkeit, ein allumfassendes und objektives Feedback zu erhalten. Das Coaching-Gespräch mit den Beratern von Profiles International wurde von allen Teilnehmern als sehr hilfreich angesehen.
»Wir setzen konsequent auf die Entwicklung unserer Mitarbeiter und auf Profiles.«
Außerdem werden wir nach dem ersten 360°-Feedback, ca. 15 Monate später, eine Kontrollmessung vornehmen, um den Erfolg unseres Qualifizierungs-Prozesses objektiv zu messen. Etwa alle 3–4 Monate findet ein Coaching- Gespräch zwischen Führungskraft und Vorgesetzten statt, um auch zwischendurch ins Gespräch zu kommen und Tendenzen der Entwicklung zu erkennen. Wir gehen in Fragen der positiven und negativen Kritik sehr viel offener miteinander um.